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Unser lieber Werner

Ihr Lieben,

es wird höchste Zeit mal etwas über die Moderation zu sagen!! Ja, jetzt seid Ihr platt, Ihr erfolgsverwöhnten Sängerinnen und Sänger! Einstudieren und Üben und Singen ist schließlich die eine Sache, aber wie bringt man dann den ganzen Kram unter die Leute? Mal gerade zehn Lieder singen und das war’s? Das wäre wohl ein bisschen langweilig.

Klar haben wir eine Chorleiterin, die nicht auf den Mund gefallen ist, aber den Ton angeben und mitsingen und moderieren? Das scheint den Zuschauer und –hörer dann doch ein wenig einseitig zu belasten.

Aber für Abhilfe ist natürlich gesorgt. Schließlich haben wir ja noch unseren Werner! Der hat gleich mehrere Vorteile. Erstens passt er mit seiner locker-flockigen Art überaus gut in unser Konzept, zweitens lobt er uns immer über den grünen Klee, drittens strapaziert er die Flexibilität des Publikums nur mäßig (ähnelt doch sein Aussehen ein ganz klein wenig dem unserer verehrten Chefin J) und viertens steigert er von Moderation zu Moderation seine Qualitäten als Manager. Das fängt auch mit „M“ an und ist mindestens ebenso wichtig. Werner führt also souverän durch das Programm, platziert hier und da mal ganz gekonnt eine kleine Anekdote und vermittelt uns – als kleines Bonbon - so ganz nebenbei ein „Engagement“ in der Marktkirche für das Ende des Jahres.

Das soll ihm mal jemand nachmachen!

Aus solchen Fähigkeiten entstehen allerdings auch Verpflichtungen. Es ist ja immer das Gleiche – wenn man eine Sache mal angefangen hat …
Mal ehrlich, könntet Ihr Euch ein Konzert ohne Werner vorstellen? Fällt schon schwer, was? Und wenn man mal so zurück denkt – er war eigentlich immer dabei. Er hat bei den Sommerkonzerten die Zuhörer über die Hitze hinweggetröstet und bei den Weihnachtskonzerten das schöne Ambiente der Hausener Klosterkirche gelobt. Er hat beim Jubiläumskonzert nicht nur durch das Programm geführt sondern uns auch einen großen Teil unserer Aufregung mit seiner herzlichen Art vertrieben. Und schließlich ist er sogar mit uns in die große Welt hinausgefahren und hat bei den Konzerten der Kirchentage die Moderation übernommen. Und dabei war er immer nett zu uns, hat nie geschimpft und uns immer nur gelobt.

Da haben wir schon etwas ganz Besonderes!

Und deshalb, lieber Werner, von dieser Stelle mal ein ganz, ganz dickes Dankeschön an Dich. Du bist eine echte Bereicherung, und ich hoffe, dass Du Dich niemals abwerben lässt.

Viele Grüße an Euch alle
Susanne, 2. Februar 2010











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