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Startseite Susanne über uns
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Sehr verehrte treue und untreue Leserinnen und Leser unserer Chorseite,
hat von Euch schon einmal jemand eine DVD gedreht? Ich sage Euch – versucht es gar nicht erst! Denn: Es kann nichts werden! Die ultimative DVD haben wir gedreht! Mit dem besten Filmteam, das man sich vorstellen kann!!!
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Aber von vorne:
Manchmal reitet unsere Chefin ein bisschen der Teufel. Daran ändert auch der Arbeitgeber nichts. Sie setzt sich etwas in den Kopf und gibt nicht eher Ruhe, bis es umgesetzt ist. Und wir müssen dann darunter leiden! Allerdings dürfen wir auch den Spaß haben und jede Menge Lorbeeren einheimsen. So können wir mit ihren Eskapaden eigentlich ganz gut leben.
Jedenfalls war in ihrem Hirn der Gedanke entstanden, es müsse eine DVD existieren, mit welcher der Chor sich präsentieren könne. Der Gedanke gärte eine Weile, wurde hin und her gedreht und gewendet, und schließlich wurde das Projekt in Angriff genommen
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Der liebe Andreas hatte Kontakte zu einem Filmteam vermittelt, und so bekamen wir den Befehl (:-)), am Samstag und Sonntag sämtliche Termine und Freizeitaktivitäten abzusagen und einzustellen, um die ganzen Tage für Dreharbeiten zur Verfügung zu stehen.
Am Freitag rückte das Filmteam Westenberger samt Anhang und schwerem Gerät an, und am Samstag um 10.30 Uhr hatte sich der Chor bei schönem Wetter an der Kreuzkapelle zu Außenaufnahmen einzufinden.
Soweit die Theorie.
Samstag Morgen wurde ich von meinem Liebsten geweckt: „Auf wie viel Uhr hast du den Wecker gestellt?“ Ich (verschlafen): „Halb neun“. Er: „Es ist aber schon halb zehn. Wir müssen aufstehen.“ Ich: „Ahhhhh!“. Das fing ja wirklich gut an. Ein Wecker mit Wochenendautomatik ist wirklich eine schöne Sache, sofern man am Wochenende keine Termine hat…
Also schnell Hannah wecken. Sie muss schließlich auch mit. Aufgrund ihrer Jugend würde sie kein Problem damit haben, sich innerhalb einer Stunde zu „entfalten“. Schnell Kaffee, schnell ein halbes Brötchen, Blitzdusche, anziehen (schwarz-rot), Kappe auf, Haarband, Blick in den Spiegel (lieber nicht), Schuhe an und raus mit uns.
Reger Betrieb an und in der Kreuzkapelle. Überall Westenbergers und was dazugehört. Alle frisch, nett, freundlich, umgänglich, eigentlich gar nicht wie Klein-Susanne sich Fernsehleute vorstellt.
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Wetter ist naja-geht so. Zumindest regnet es nicht. Aber die Sonne scheint auch nicht und es ist …kalt.
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Das kann uns nicht abschrecken, also frisch ans Werk. Wir haben nett auszusehen und nur „Love is a fire“ zu singen. Wir werden hin- und hergerückt, zusammen- und auseinandergestellt, in einer Gruppe, in drei Gruppen, zur Probe mit Jacken, zum Singen ohne Jacken, unter die Bäume, neben die Bäume. Und natürlich immer wieder singen.
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Tina kommt sehr malerisch und singend aus der Kapelle heraus und wird von uns gesanglich „in Empfang genommen“, aber sie soll langsamer gehen oder schneller, an der Stelle stehenbleiben oder doch lieber an einer anderen.
Wie man unschwer erkennen kann zieht es sich.
Wir machen eine Pause zum Aufwärmen (Jacken an) und sollen uns anschließend wieder genauso aufstellen wie vorher.
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Wir genießen unsere warmen Jacken viel zu kurz und nehmen unsere Plätze wieder ein. Ulrich mault, das sei nicht sein Platz. Er wisse genau, dass er vorher auf anderen Blättern gestanden habe. Diese Blätter kenne er nicht.
Weiter geht’s. Jacken aus, freundliches Gesicht machen, Gospelhaltung, Spannung, locker sein, und natürlich singen. Was? Natürlich „Love is a fire“. Ach ja, lange nicht mehr gesungen.
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Aber wir machen es gut. Unser Regisseur (der überaus nette Dennis, der die bemerkenswerte Eigenschaft besitzt, trotz seiner Jugend einen richtigen Terminkalender (aus echtem Papier zum Umblättern!!!) zu führen), kennt uns gegenüber nur wenige Worte: Perfekt, super, danke, fast fertig, noch einmal ….
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Und wir singen! “Love is a fire”. Einmal, zehn Mal, hundert Mal. Tina kommt sehr gekonnt aus der Kapelle, und wir sind einfach spitze!
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Anschließend geht es hoch auf den Berg zu den Nonnen auf die Dachterrasse. Was singen wir da? - „Love is a fire“ – endlich mal. Diesmal sollen wir dabei aber gehen. Es kommt das Übliche (Jacke an, Jacke aus …..) Und es ist FROSTIG da oben. Der Wind weht uns um die Ohren, und jedes unserer jungen Mädels, welches jemals eine Karriere als Model in Betracht gezogen hat, wird ab sofort wohl einen „ordentlichen Beruf“ vorziehen. Am besten einen Beruf, der Temperaturen über 20 Grad garantiert.
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Am späten Nachmittag ist es dann geschafft. Dennis: Perfekt, super, danke, fertig (!).
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Abends sitzen wir bei Bier und leckerem Essen bei Hühners, wärmen uns und haben immer noch Spaß.
Sonntag geht es weiter. 11:45 in der Klosterkirche. Ich verschlafe nicht (die Umstellung der Uhr gewährt uns jede Menge Spielraum), und alle sind pünktlich und gut gelaunt wieder an Ort und Stelle.
Heute spielt auch das Wetter mit. Die Sonne strahlt, der Himmel ist blau, die Temperaturen sind frühlingshaft. Und wir hocken in der Kirche ….
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Heute wird eine Konzertsituation gedreht. Wir singen wie bei einem richtigen Konzert (es sind sogar die dringend benötigten Zuschauer gekommen), und zwei Titel werden aufgenommen. „Come, let us sing“ und „I’ve got a reason“. Wir singen drei oder vier schöne Lieder und ungefähr 1 Million Mal „Come, let us sing“ und „I’ve got a reason“.
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Das überaus nette Publikum lässt sich davon aber nicht abschrecken und applaudiert immer wieder, als hätte es die Lieder noch nie gehört. Und die beiden Damen aus dem Westenberger-Team werden nicht müde, uns immer wieder zu motivieren indem sie mitklatschen, mittanzen und einfach unglaublich „gut drauf“ sind. Deshalb können wir gar nicht anders: Wir sind schon wieder spitze. In der Pause gibt es Kartoffelsalat und Würstchen. Wir sitzen in der Sonne (draußen! Ohne Jacke!) und loben alle Beteiligten.
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Nach der Pause dürfen wir dann zur Abwechslung noch einmal „Love is a fire“ singen (Hurra!). Das Publikum war schon vor der Pause in Ehren entlassen worden. Es geht um eine Einstellung mit Kerzenlicht. Nach 500 Millionen Mal „Love is a fire“ und „super, danke, fast perfekt, nur noch einmal“, sind wir um 17.00 Uhr wirklich und tatsächlich fertig.
Wir haben es geschafft. Der Rest wird von den Profis erledigt und ist nicht mehr unsere Sache. Wir dürfen nur noch das Ergebnis bestaunen.
Liebe Westenbergers und alle die dazu gehören: Ihr seid ganz toll. Nett, freundlich, professionell, locker und einfach eine richtige Bereicherung. Ohne Euch wäre das alles unmöglich gewesen.
Liebes Publikum: Danke für Eure Geduld! Man sagt ja oft „Ihr wart ein tolles Publikum“, aber Ihr wart wirklich ein tolles Publikum unter erschwerten Bedingungen.
Liebe Mitsängerinnen und Sänger, liebe Chefin: Wir sind wirklich spitze. Wenn der Gesang auch manchmal ein bisschen zu wünschen übrig lässt, die Stimmung ist immer wieder bombig, und ich glaube, wir sind alle um eine Erfahrung und jede Menge Lachfalten reicher.
Und sollte mal nichts mehr laufen und die Stimmung ganz im Keller sein haben wir ja noch unseren lieben Achi, der filmt und fotografiert, lobt und kritisiert, motiviert und publiziert, und außerdem jeder Zeit für einen flotten Spruch gut ist. Würde er auch noch singen, wäre das doch wirklich übertrieben, oder?
Ich grüße Euch alle ganz herzlich Susanne
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